Nachrichten aus Landshut

Landshuter Zoll kontrolliert Friseurhandwerk
Hauptzollamt Landshut - vor 2 Monaten

Landshut (ots) - Knapp 100 Friseursalons und Barbershops sowie die dort tätigen ca. 220 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurden am 5. April 2022 von Beschäftigten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Landshut in ganz Niederbayern sowie den Landkreisen Dachau, Freising und Erding überprüft. Die Prüfungen waren Teil von bundesweiten Schwerpunktprüfungen. Die Beschäftigten der FKS kontrollierten insbesondere die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld I und II, die Mindestarbeitsbedingungen und Arbeitgeberpflichten nach dem Mindestlohngesetz sowie die illegale Beschäftigung von Ausländern. Nach den bisherigen Erkenntnissen ergaben sich dabei 21 Verstöße in diesen Bereichen. Davon wurde in 13 Fällen die Nichteinhaltung des gesetzlichen Mindestlohns festgestellt, der seit dem 1. Januar 2022 in Höhe von 9,82 Euro je Stunde auch im Friseurhandwerk gilt. Die weiteren Prüfungen dauern noch an. Ebenso werden noch zahlreiche Einsichtnahmen in Geschäftsunterlagen folgen. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung führt ganzjährig regelmäßig sowohl bundesweite als auch regionale Schwerpunktprüfungen mit einem erhöhten Personaleinsatz durch, um den besonderen präventiven Charakter einer hohen Anzahl an Prüfungen in bestimmten Branchen zu erhalten, der bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit ein wichtiges Instrument insbesondere zur Senkung gesellschaftlicher Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung darstellt. Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Landshut Telefon: 0871/806-1031 E-Mail: presse.hza-landshut@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Landshut, übermittelt durch news aktuell

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grosso tec AG intends to submit voluntary public partial offer for shares in S&T AG

Landshut/Vienna (ots) - The Management Board and the Supervisory Board of grosso tec AG have decided to acquire a shareholding in S&T AG of up to 5,500,000 bearer shares, which corresponds to approximately 8.32% of the share capital of S&T AG, by means of a voluntary public partial offer ("Partial Offer"). grosso tec AG sets the offer price at EUR 15.30 cum dividend in cash per S&T AG share. This corresponds to a premium of 5.30 % in relation to the last closing price of the S&T AG share on Friday, 18 March 2022 as well as to a premium of 15.76 % in relation to the one-month VWAP ("Volume-Weighted Average Price") of the S&T AG share since Monday, 21 February 2022. grosso tec AG will thus provide S&T AG shareholders with a divestment opportunity at attractive conditions. grosso tec AG points out that neither the provisions of the Austrian Takeover Act (Übernahmegesetz - ÜbG) nor those of the German Securities Acquisition and Takeover Act (Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz - WpÜG) apply to the Partial Offer. Pressekontakt: Purtscher Relations Anja Saurwein +43 1 505 01 18 a.saurwein@purtscherrelations.at Original-Content von: Purtscher Relations GmbH, übermittelt durch news aktuell

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Weltverbrauchertag am 15. März 2022 - Der Zoll leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger
Hauptzollamt Landshut - vor 3 Monaten

Landshut (ots) - Eines der grundlegendsten Verbraucherrechte ist das Recht auf Sicherheit. Die Überwachung des internationalen Warenverkehrs nach oder aus Deutschland trägt hierzu erheblich bei und findet nicht nur an der Grenze, sondern auch an den Zollämtern im Binnenland statt. Stellt der Zoll dabei bedenkliche Waren fest, werden diese der jeweiligen Fachbehörde zur Prüfung übergeben. Wenn die Waren nicht gesetzeskonform oder sogar gefährlich sind, werden sie aus dem Verkehr gezogen, um die Bürger und Bürgerinnen vor Schaden zu bewahren. Zu Unrecht verwendete Prüfsiegel, unsicheres Kinderspielzeug oder nicht zugelassene Arzneimittel sind nur einige Beispiele, warum der Zoll bei den Kontrollen genau hinschaut und eng mit den Fachbehörden zusammenarbeitet. Häufig handelt es sich bei solchen Waren auch um Produktfälschungen. Für solche Produkte übernehmen die anonymen Hersteller natürlich weder Haftung noch Verantwortung. "Verbraucher sind stets gut beraten Originalprodukte zu kaufen, bei denen die Hersteller eine Garantie bieten und die Waren vor allem nicht zur versteckten Gefahr für Gesundheit und Leben werden", so Elvira Enders-Beetschen, Pressesprecherin des Hauptzollamts Landshut. Bei der Postpaketabfertigung des Hauptzollamts Landshut wurden in den letzten Monaten diverse Produkte, wie eine Lasergravurmaschine, ein elektrisches Nagelpflegegerät bis hin zu Autoradio und LED-Stablichterketten, bei denen die Prüfsiegel fehlten bzw. die Produktsicherheit nicht gegeben war, aus dem Verkehr gezogen. Zuletzt wurden am Zollamt Hallbergmoos 880 Paar Schuhe mit illegal verwendeten Markenlogos eingezogen. Es wurden die Rechte zweier international bekannter Markeninhabern verletzt. Die Ware wird nach Abschluss des Verfahrens unter zollamtlicher Überwachung vernichtet. Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Landshut Pressesprecherin Telefon: 0871-806-1031 E-Mail: presse.hza-landshut@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Landshut, übermittelt durch news aktuell

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Neue Doppelspitze bei Bayern Kapital: Venture-Capital-Gesellschaft des Freistaats beruft Monika Steger in die Geschäftsführung
Bayern Kapital GmbH - vor 4 Monaten

Landshut (ots) - Die Bayern Kapital GmbH bekommt eine neue Geschäftsführerin. Monika Steger (49) übernimmt ab April 2022 die Rolle von Roman Huber, der die Beteiligungsgesellschaft Ende März aus Altersgründen verlässt. Steger ist seit 2003 bei Bayern Kapital in leitenden Funktionen tätig, seit 2010 Prokuristin und seit 2012 stellvertretendes Mitglied der Geschäftsführung. Gemeinsam mit Dr. Georg Ried (62), der seit 2013 der Geschäftsführung des Unternehmens angehört, bildet sie die neue Doppelspitze der Bayern Kapital. Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger: "Monika Steger und Dr. Georg Ried sind zwei erfahrene Fonds-Manager und ergänzen sich als Doppelspitze hervorragend. Sie sind im Unternehmen seit vielen Jahren tief verwurzelt. Das ist ein gutes und wichtiges Signal für die Beschäftigten und die Geschäftspartner der Bayern Kapital. Unsere Venture-Capital-Gesellschaft verwaltet derzeit rund 700 Mio. Euro. Damit bietet sie, in Partnerschaft mit privaten Investoren, innovativen Start-ups aus Bayern von der Seed- bis zur Growth-Phase kraftvolle Eigenkapital-finanzierungen. Seit Juli 2021 sind über den ScaleUp-Fonds Bayern sogar Beteiligungsbeträge von bis zu 25 Mio. Euro möglich." Dr. Bernhard Schwab, Vorsitzender des Vorstands der Alleingesellschafterin LfA Förderbank Bayern, sagt: "Die Bayern-Kapital-Geschäftsführung hat zusammen mit einem sehr guten Team über viele Jahre Erfolgsgeschichte geschrieben und Bayern Kapital zu einer der aktivsten Beteiligungsfirmen für innovative Unternehmen im DACH-Raum entwickelt. Mit der Entscheidung für Dr. Georg Ried und der Berufung von Monika Steger setzen wir für die künftige Geschäftsführung auf Kontinuität mit einem - auch vor und während der Pandemie - überaus erfolgreichen Führungsteam." Roman Huber tritt nach mehr als 25-jähriger Tätigkeit im Unternehmen Ende März 2022 in den Ruhestand. Er war von 1996 bis 2005 Mitglied des Gesellschafterbeirats für das operative Beteiligungsgeschäft und ab 2006 Geschäftsführer. "Roman Huber hat sehr erfolgreich agiert und die Bayern Kapital zu einem international relevanten, positiven Standortfaktor Bayerns gemacht. Dafür gebührt ihm der große Dank der Gesellschafter," so Aiwanger und Dr. Schwab. Über Bayern Kapital: Die Bayern Kapital GmbH mit Sitz in Landshut wurde auf Initiative der Bayerischen Staatsregierung 1995 als 100-prozentige Tochtergesellschaft der LfA Förderbank Bayern gegründet. Bayern Kapital stellt als Venture-/Growth-Capital-Gesellschaft des Freistaats Bayern den Gründern innovativer High-Tech-Unternehmen und innovativen Technologieunternehmen in Bayern Beteiligungskapital zur Verfügung. Bayern Kapital verwaltet spezialisierte Beteiligungsfonds mit einem Beteiligungsvolumen von rund 700 Millionen Euro. Bislang hat Bayern Kapital rund 370 Millionen Euro Beteiligungskapital in rund 300 innovative technologie-orientierte Unternehmen aus verschiedensten Branchen investiert, darunter Life Sciences, Software & IT, Werkstoffe & Neue Materialien, Nanotechnologie sowie Umwelttechnologie. Bayern Kapital hat die zum Teil börsennotierten und in ihren Branchen heute als Marktführer geltenden Unternehmen EOS Electro Optical Systems, congatec, MorphoSys, voxeljet, parcelLab, SimScale, proglove, Sirion Biotech und viele weitere bereits früh bei der Realisierung ihrer Projekte und auch großvolumiger Finanzierungsrunden unterstützt. So sind in Bayern über 8.000 Arbeitsplätze dauerhaft in zukunftsfähigen Unternehmen entstanden. www.bayernkapital.de Pressekontakt: IWK Communication Partner Dominik Neumüller Ohmstraße 1, 80802 München +49. 89. 2000 30-30 bayernkapital@iwk-cp.com www.iwk-cp.com Original-Content von: Bayern Kapital GmbH, übermittelt durch news aktuell

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Jahresergebnisse 2021 der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls - Hauptzollamts Landshut zieht erfolgreiche Bilanz
Hauptzollamt Landshut - vor 4 Monaten

Landshut (ots) - Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls zieht trotz weiterhin erschwerter Bedingungen während der Corona-Pandemie eine erfolgreiche Bilanz für das Jahr 2021: Die rund 8.000 Beschäftigten haben bundesweit über 120.300 Strafverfahren und rund 32.500 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, im Bezirk des Hauptzollamts Landshut waren es knapp über 2.700 Strafverfahren und 580 Ordnungswidrigkeitenverfahren. Bei ihren Ermittlungen deckten die Zollbeamtinnen und -beamten bundesweit Schäden in einer Gesamthöhe von rund 790 Millionen Euro auf, wozu die FKS des HZA Landshut acht Millionen Euro beisteuern konnte. Arbeit der FKS während der Corona-Pandemie Zahlreiche Branchen (z.B. das Hotel- und Gaststättengewerbe und der Messebau) waren besonders stark von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betroffen. Die FKS hat, wie bereits im Jahr 2020, auf diese besonderen Rahmenbedingungen mit einer flexiblen Strategie mit veränderten Prüfungsschwerpunkten reagiert, so dass weiterhin eine hohe Zahl an Arbeitgeberprüfungen durchgeführt wurden. Es wurden bundesweit insgesamt rund 48.000 Arbeitgeber geprüft (FKS Landshut 900). Damit wird deutlich, dass es der FKS trotz der anhaltenden schwierigen Pandemiebedingungen gelungen ist, sich dem Niveau der Vorjahresergebnisse zu nähern. Durch die Ermittlungen der FKS wurden kriminelle Aktivitäten, dubiose Firmengeflechte und undurchsichtige Betrugssysteme erfolgreich aufgedeckt. Es wurden insgesamt rund 113.000 Strafverfahren abgeschlossen (FKS Landshut rund 2.000). Die Prüfungen der FKS werden sowohl als verdachtsunabhängige Spontanprüfungen, als Initiativprüfung aus Anlass eigener Risikoeinschätzungen, insbesondere in von Schwarzarbeit besonders betroffenen Branchen, wie auch als hinweisbezogene Prüfmaßnahmen oder als Schwerpunktprüfungen bestimmter Branchen und Gewerbezweige durchgeführt. Auch im vergangenen Jahr hat die FKS bundesweite und regionale Schwerpunktprüfungen mit einem erhöhten Personaleinsatz unter anderem im Baugewerbe, in der Gebäudereinigungsbranche sowie im Speditions-, Transport und Logistikgewerbe und bei Paketdienstleistern durchgeführt. Verstoß gegen Mindestarbeitsbedingungen Die FKS hat im Jahr 2021 über 3.200 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen den allgemeinen Mindestlohn, branchenspezifische Mindestarbeitsbedingungen nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz und die Lohnuntergrenze für den Bereich der Arbeitnehmerüberlassung eingeleitet (FKS Landshut 48). Zudem konnten über 3.700 Ermittlungsverfahren wegen Mindestentgeltverstößen abgeschlossen werden (FKS Landshut 66). Vorenthalten von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuerhinterziehung Arbeitgeber sind verpflichtet, die Sozialversicherungsbeiträge und die Lohnsteuer ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rechtzeitig und in richtiger Höhe zu entrichten. Verstöße sind strafbar und werden konsequent verfolgt. Die vorenthaltenen Sozialversicherungsbeiträge sowie die hinterzogene Lohnsteuer sind nachträglich zu entrichten. Auch die Umgehung von Sozialabgaben durch Scheinselbstständigkeit ist regelmäßig ein Problem, auf das die FKS bei ihren Prüfungen stößt. Leistungsmissbrauch und Leistungsbetrug Empfänger bestimmter Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld I und II, sind verpflichtet, Einkommen, das sie durch Erwerbstätigkeit erzielen, der Stelle mitzuteilen, die ihnen diese Leistung gewährt. Tun sie dies nicht, nehmen sie die Leistungen zu Unrecht in Anspruch. Den Tätern drohen dann empfindliche Strafen. Zudem werden die unrechtmäßig in Anspruch genommenen Leistungen zurückgefordert. "Schwarzarbeit verstößt nicht nur gegen Recht und Ordnung, sondern schadet uns allen und gefährdet zudem Arbeitsplätze. Die legal Handelnden können mit illegaler Konkurrenz regelmäßig nicht mithalten," so Regierungsdirektor Gerhard Pieper, Leiter des Hauptzollamts Landshut. "Die Zöllnerinnen und Zöllner sind trotz schwieriger Pandemiebedingungen ihrem gesetzlichen Auftrag auf hohem Niveau nachgekommen und werden auch weiterhin ihren wichtigen Beitrag für faire Verhältnisse in der Wirtschaft leisten." Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Landshut Pressesprecherin Telefon: 0871-806-1031 E-Mail: presse.hza-landshut@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Landshut, übermittelt durch news aktuell

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Finanzkontrolle Schwarzarbeit Landshut deckt Betrug mit Scheinrechnungen auf - Reinigungsunternehmer hinterzog über 550.000 Euro an Sozialabgaben
Hauptzollamt Landshut - vor 4 Monaten

Landshut (ots) - Das Amtsgericht München verurteilte einen Reinigungsunternehmer wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in 54 tatmehrheitlichen Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren. Diese wurde zur Bewährung ausgesetzt. Die Bewährungszeit beträgt drei Jahre. Daneben wurde eine Gesamtgeldstrafe von 250 Tagessätzen verhängt. Das Urteil ist rechtskräftig. Das Amtsgericht München hielt dem Verurteilten seine Schuldeinsicht im Rahmen des vollumfänglichen Geständnisses zu Gute. Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Landshut ergaben, dass der Reinigungsunternehmer über einen Zeitraum von fast fünf Jahren mindestens 104 Arbeitnehmer in seinem Reinigungsunternehmen beschäftigte ohne diese ordnungsgemäß zur Sozialversicherung anzumelden und die Sozialbeiträge in richtiger Höhe abzuführen. Daneben arbeiteten für den Verurteilten weitere nicht bzw. nicht mit vollständigem Namen bekannte Arbeitnehmer, ohne dass diese zur Sozialversicherung angemeldet waren. Zur Verschleierung der tatsächlichen Beschäftigungsverhältnisse und der Schwarzlohnzahlungen an seine Arbeitnehmer verschaffte sich der Reinigungsunternehmer unrichtige, fingierte Belege, sogenannte Abdeckrechnungen von Dritten und buchte diese in seine Buchhaltung ein. "Diesen Scheinrechnungen liegt keine bzw. nicht im abgerechneten Umfang erbrachte Leistung zu Grunde. Sie werden fingiert, um Geld aus einem Unternehmen zu ziehen, das anschließend oftmals zur Bezahlung von Schwarzlöhnen verwendet wird", so Elvira Enders-Beetschen, Pressesprecherin des Hauptzollamts Landshut. Die vorenthaltenen Sozialabgaben in Höhe von über 550.000 Euro sind vom Verurteilten nachzuentrichten. Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Landshut Pressesprecherin Telefon: 0871-806-1031 E-Mail: presse.hza-landshut@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Landshut, übermittelt durch news aktuell

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Zoll verhindert Zigarettenschmuggel Kontrolleinheit des Hauptzollamts Landshut findet über 44.000 Schmuggelzigaretten
Hauptzollamt Landshut - vor 4 Monaten

Landshut (ots) - Bei einer mobilen Kontrolle auf der BAB 3 im Landkreis Deggendorf zogen Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege Zwiesel einen in Bulgarien zugelassen PKW aus dem fließenden Verkehr. Die Frage nach mitgeführten verbrauchsteuerpflichtigen Waren wie Zigaretten oder Alkohol verneinten der 39-jährige Fahrer und seine drei Mitfahrer. Bei der intensiven Kontrolle des Fahrzeugs entdeckten die Zöllnerinnen und Zöllner 100 Zigarettenstangen hinter dem im Kofferraum verstauten Reisegepäck, 50 Stangen in der Mulde des Reservereifens und weitere 20 unter den Fußmatten. Insgesamt wurden über 44.000 Stück Zigaretten mit bulgarischem Steuerzeichen in dem Fahrzeug gefunden. Gegen den Fahrer, der nun angab, dass er der alleinige Besitzer der Zigaretten sei, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Der Steuerschaden beträgt über 8.000 Euro. Die Zigaretten wurden sichergestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Landshut wurde der Beschuldigte vorläufig festgenommen und am folgenden Tag dem Ermittlungsrichter in Passau vorgeführt, der die Haft anordnete. Die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Landshut und des Zollfahndungsamtes München dauern an. Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Landshut Pressesprecherin Telefon: 0871-806-1031 E-Mail: presse.hza-landshut@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Landshut, übermittelt durch news aktuell

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Weltzolltag 2022 - Zoll setzt Digitalisierung konsequent fort Weltzollorganisation (WZO) zeichnet Projekte und Verfahren der digitalisierten Aufgabenerledigung aus
Hauptzollamt Landshut - vor 5 Monaten

Landshut (ots) - Bereits vor der Pandemie war der deutsche Zoll bei der Digitalisierung von Arbeitsprozessen sowohl operativ als auch mit der technischen Ausstattung gut aufgestellt. So wird zum Beispiel die Warenabfertigung im gewerblichen grenzüberschreitenden Warenverkehr seit vielen Jahren bis auf nur noch wenige Ausnahmen ausschließlich online abgewickelt. Der hohe Digitalisierungsgrad beim Zoll hat sich in der Pandemie als überaus funktionell und effizient erwiesenen, als es z. B. darum ging, dringend benötigte medizinische Hilfsgüter schnell und zuverlässig abzufertigen. Das gilt auch für die zusätzlichen Herausforderungen durch den Brexit. Mit der umfassenden digitalen Vernetzung gelingt es, die Kapazitäten der Zollstellen bundesweit so zu nutzen, dass Waren ortsunabhängig weiterhin schnell und zuverlässig abgefertigt werden können. Diese positiven Effekte für Unternehmen und Bürger*innen wird der Zoll mit einer weiteren konsequent verfolgten Digitalisierung noch verstärken. Um nur einige exemplarische Beispiele zu nennen: Die bundesweite Datenvernetzung ermöglicht es den Abfertigungsstellen sich als Teil eines gemeinsamen Abfertigungspools bei Spitzenbelastungen ortsunabhängig gegenseitig zu unterstützen, beim E-Commerce können mittlerweile Paketsendungen aus Nicht-EU-Ländern elektronisch angemeldet und weitgehend automatisiert abgefertigt werden. Künstliche Intelligenz hilft dabei, die Risikoanalyse für die Überwachung von Waren- oder Barmittelverkehr effizienter zu machen. Beim gewerblichen Rechtsschutz funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den Markeninhabern, den EU-Behörden und dem deutschen Zoll reibungslos digital. Nicht zuletzt setzt der Zoll bei der Beantwortung von Fragen z. B. zum Brexit oder zur Kfz-Steuer auf seiner Internetseite auch auf Chatbots. Ortsunabhängiges, digitales Arbeiten gehört für die Zoll-Beschäftigten in allen dafür geeigneten Arbeitsbereichen mittlerweile zum Alltag. Möglich macht dies eine vollständige Ausstattung mit Notebooks, die einen sicheren Zugriff auf alle notwendigen IT-Verfahren gewährleisten. Die Digitalisierung optimiert damit nicht nur die Arbeitsprozesse, Kommunikation und Zusammenarbeit, sie sorgt zugleich für attraktive zukunftsgerichtete Arbeitsplätze und hilft z. B. durch mobiles Arbeiten oder virtuelle Dienstbesprechungen natürliche Ressourcen zu schonen und die Umweltbelastung nachhaltig zu reduzieren. Die weiter fortschreitende Digitalisierung verändert die Kommunikation, Informationsgewinnung und -verarbeitung sowie Arbeitsprozesse weltweit in allen beruflichen wie privaten Bereichen. Auch bei den Zollverwaltungen. Die Weltzollorganisation (WZO) zeichnet zum Weltzolltag, dem 26. Januar, deshalb unter dem diesjährigen Motto: "Der Zoll fördert die eigene digitale Transformation durch die Übernahme einer Datenkultur und den Aufbau eines Daten-Ökosystems" eine Reihe von Zöllner*innen aus, die mit der Realisierung von Projekten und Weiterentwicklung der Prozesse der digitalisierten Kommunikation und Arbeitserledigung besonders befasst waren. Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Landshut Pressesprecherin Telefon: 0871-806-1031 E-Mail: presse.hza-landshut@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Landshut, übermittelt durch news aktuell

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